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Julia Weden probt 'Schöne neue Welt' (Premiere 22.01.2018) am Altonaer Theater

von Kerstin Knudsen

Kein Krieg mehr, keine Langeweile, keine materiellen Sorgen! Diese vermeintlich perfekte Welt baut und beschreibt uns Aldous Huxley schon 1932 in seinem Weltbestseller! Doch jedes Ideal hat auch seinen Preis. Keine individuelle Freiheit, ein „von Oben“ vorbestimmtes Leben, keine Mutterschaft, sondern Geburten aus der Retorte, das sind die Schattenseiten dieser perfekt funktionierenden „schönen Welt“. Die Menschen werden nach Arbeits-Kasten stigmatisiert, genetisch beeinflusst. Jemand wie Max, der aus der Norm herausfällt, der sich nicht mit der Droge „Soma“, die einem jeden Kummer nimmt, befriedigen lässt, eckt da schnell an. Er verliebt sich in eine einzelne Frau, auch das eine Ausnahme, verhilft „dem Wilden“, einem Menschen von außerhalb der schönen neuen Welt, zu großer Popularität, in dem jener wie in einem Zoo ausgestellt wird. Dieser „Wilde“ hat seine Bildung durch die Lektüre von Shakespeare erfahren, so dass die Gedanken und Verse dieses großen Poeten, mit all ihrer individuellen Kraft, auf die Mauern einer dauerbefriedigten Gesellschaft prallen. Julia wird in der Rolle der Linda Savage zu sehen sein, Regie führt Jean-Claude Berutti. Mehr Infos und Tickets für alle Termine bis Februar 2018 hier

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